Westliche Erziehung -die Kunst Kinder zu verbiegen
- Jeannette Kriesel

- 9. März
- 9 Min. Lesezeit
Warum unsere Erziehungskultur auf wackligen Beinen steht

"Erziehung von Kindern beginnt dort, wo Erwachsene dem Leben misstrauen." Jeannette Kriesel
Wir, in westlichen geprägten Gefilden, haben eine bemerkenswerte Begabung. Wir halten unsere Art, Kinder großzuziehen, für ziemlich klug, ziemlich modern, ziemlich überlegen. Wir haben Ratgeber, Konzepte, Förderpläne, Erziehungsstile, Elternkurse, Tabellen, Meilensteine und die feste Überzeugung, dass ohne unser permanentes Eingreifen aus einem Kind wahlweise ein Tyrann, ein Taugenichts oder ein Mensch mit dreckigen Fingern wird.
Ich finde diese Haltung gehört längst auf den Prüfstand. Denn was wir gern für gute Erziehung halten, ist oft nichts anderes als kulturell verpackte Kontrolle. Hübsch konzipiert, pädagogisch geschniegelt, gesellschaftlich abgesegnet. Aber in der schicken Verpackung steckt die immer selbe alte Nummer. Erwachsene glauben, sie müssten Kinder formen, korrigieren, lenken, optimieren und passend machen, weil sie größer, älter und vermeintlich klüger sind, weil sie ihre Steuererklärung manchmal sogar ganz alleine ausfüllen können. Aber ist der Preis nicht ganz schön hoch? Für Kinder. Für Familien. Für ganze Gesellschaften.
Denn viele Dinge, die bei uns als normal gelten, sind vielleicht gar nicht normal. Sie sind nur gewohnt, aber Gewohnheit ist eben kein Gütesiegel.
Westliche Erziehung baut auf einem Grundverdacht auf
In unserer Kultur steht stillschweigend eine Annahme im Raum, dass Kinder unfertig, unvernünftig und irgendwie problematisch zur Welt kommen und Erwachsene aus ihnen brauchbare Menschen machen müssen. Genau das ist der Kern westlicher Erziehungsideen. Das Kind soll hören, funktionieren, sich anpassen, stillsitzen, Rücksicht nehmen, seine Gefühle im Griff haben, möglichst früh selbstständig sein und auf keine Fall stören, wenn Erwachsene gerade ihren Kaffee trinken.
Diese Sicht ist tief in uns eingebrannt. Deshalb fällt sie uns kaum noch auf. Wir nennen das dann Verantwortung, Konsequenz, liebevolle Führung oder bedürfnisorientierte Erziehung. Um wessen Bedürfnisse geht es da eigentlich?
Oft ist es aber einfach Angst. Angst vor Kontrollverlust, Angst vor Bewertung oder vor der Frage, ob das eigene Kind später aneckt. Angst davor, was andere denken, wenn das Kind laut, wild, langsam, trotzig, schüchtern, zu weich oder zu unbequem ist.
Und zack, wird aus Begleitung ein Umbauprojekt
Dann nämlich beginnt dieses unselige Gefummel am Kind. Hier ein bisschen korrigieren, da ein bisschen ziehen und dort ein bisschen Druck. Immer mit dem „Wir meinen es ja nur gut“-Vibe. Klar, die meisten meinen es sicher auch gut. Aber gut gemeint, ist ebene nicht gut gemacht!
Und den Schaden richten wir dennoch an, denn Kinder spüren sehr schnell, ob sie geliebt werden, weil sie sind, oder ob sie geliebt werden, wenn sie passen. Das ist ein Unterschied, der nicht gerade marginal ist. Das ist ein Unterschied, der in die Knochen geht. Ein Kind, das dauernd erlebt, dass an ihm geschoben, gezogen, gebessert und bewertet wird, lernt nicht automatisch Reife. Es lernt oft erst mal Anpassung. Oder Widerstand. Naja, oder beides gleichzeitig. Außen brav, innen abgespalten oder außen laut und innen verletzt.
Wir verwechseln Kontrolle mit Fürsorge
Westliche Erziehung ist extrem kontrollastig. Wer blickig ist, sieht das überall. Wir kontrollieren Schlaf, Essen, Verhalten, Sprache, Impulse, Gefühle, Leistung, soziale Kontakte, Freizeitgestaltung, Entwicklung, usw. Und wenn wir gerade nichts kontrollieren, kontrollieren wir immerhin, ob wir genug kontrollieren.
Diese Kontrolllogik hat Folgen. Sie schwächt oft genau das, was Kinder eigentlich bräuchten: Eigenmotivation, Selbstwirksamkeit, echtes Mitdenken, innere Sicherheit, Beziehung, Vertrauen und Kooperationsbereitschaft.
Die Selbstbestimmungstheorie aus der Motivationsforschung beschreibt seit langem, dass Menschen dann innerlich tragfähig motiviert sind, wenn drei psychologische Grundbedürfnisse gestützt werden: Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit. Werden diese Bedürfnisse untergraben, leidet Motivation und Wohlbefinden. Das gilt in Lernumgebungen, in Familien und generell in sozialen Zusammenhängen.
Genau da beißt sich die westliche Erziehung oft selbst in den Arsch. Wir wünschen uns Kinder, die mitdenken, helfen, Verantwortung übernehmen und innerlich stabil sind. Gleichzeitig überziehen wir sie mit Anweisungen, Korrekturen, Belohnungen, Drohungen, Lobinflation und Dauerbespaßung und wundern uns, wenn sie ohne äußeren Antrieb kaum noch in Bewegung kommen. Das ist ungefähr so schlau, wie einem Menschen permanent die Beine festzuhalten und sich dann über seine schlechte Lauftechnik zu beschweren.
Warum fällt uns das Umdenken so schwer
Weil Erziehung in unserer Gesellschaft nicht nur privat ist. Sie ist kulturell, moralisch aufgeladen und transgenerational weitergereicht. Sie sitzt in Sätzen wie: Das haben wir schon immer so gemacht. Ein Kind braucht Grenzen. Aus dem wird sonst nichts. Früher hat es uns auch nicht geschadet. Da muss es durch. Kinder müssen Respekt lernen, sonst tanzt es dir auf der Nase herum.
Diese Sätze sind selten durchdacht, sondern werden geerbt von Eltern zu Eltern, von Großeltern zu Töchtern, von Gesellschaft zu Familien, von Schule zu Alltag und von Stress zu Stress. Und irgendwann klingen sie wie Wahrheiten.
Das Bescheuerte daran ist, dass zwar viele Menschen spüren, dass manches schief läuft, aber da trotzdem nicht raus kommen. Aber warum ist das so? Ich denke, weil niemand gern in der eigenen Kindheit herum rührt. Wer aber die westlichen Ideen von Erziehung ernsthaft hinterfragt, findet schnell wunde Punkte. Dann geht es plötzlich nicht mehr nur um das eigene Kind, sondern um die eigene verflixte Geschichte. Dann geht es oft um weggedrückte Demütigungen, um Liebesentzug, Anpassung und Scham. Es geht vielleicht um das eigene klein sein und um die schmerzhafte Möglichkeit, dass vieles, was als normal galt, gar nicht so toll war.
Es ist leichter, dem Kind noch einen Sticker für kooperatives Zähneputzen zu geben, als sich einzugestehen, dass man selbst vielleicht gelernt hat, Liebe mit Leistung zu verwechseln. Und leichter, einen Trotzfall als Machtkampf zu etikettieren, als zu sehen, dass da vielleicht ein kleines Nervensystem gerade komplett überlastet ist. Es ist auch viel einfacher, nach einem neuen Erziehungstrick zu suchen, als die eigene Wut, Ohnmacht oder innere Härte anzuschauen.
Westliche Erziehung ist also auch deshalb so zäh, weil sie nicht bloß auf Ideen basiert, sondern auf verletzten Erwachsenen, die glauben, sie müssten es endlich richtig machen, und dabei oft unbemerkt genau das weitertragen, worunter sie selbst gelitten haben.
Pädagogik ist jung. Begleitung von Kindern ist uralt
Jetzt kommt der Teil, der unsere westliche Selbstüberschätzung etwas entzaubert.
Wir tun oft so, als hätte die Menschheit erst mit pädagogischen Konzepten kapiert, dass Kinder Begleitung brauchen. Als wären Menschen jahrtausendelang ahnungslos durch die Gegend gelaufen und dann kam endlich das rettende Modell aus dem Seminarraum.
Der Begriff Pädagogik stammt zwar aus dem Griechischen. Die Idee von Pädagogik als systematischer Wissenschaft von Erziehung und Bildung entstand aber deutlich später und wurde vor allem in der Neuzeit und Moderne als eigene Disziplin ausgearbeitet. Sie ist also historisch gesehen ein ziemlich junges Feld verglichen mit der langen Menschheitsgeschichte, in der Kinder schon immer in Sippen, Gruppen und Gemeinschaften ins Leben hineinwuchsen.
Ist Forschung deshalb wertlos? Heißt das, jedes moderne Konzept sei Unsinn? Natürlich nicht! Aber wir sollten etwas demütiger werden. Denn Menschen haben Kinder nicht erst seit gestern begleitet. Über den größten Teil der Menschheitsgeschichte wuchsen Kinder in sozialen Gefügen auf, in denen sie durch Beobachtung, Mitmachen, Spiel, Nachahmung und Teilhabe lernten. Forschung zu Jäger und Sammler Gruppen zeigt genau solche Muster. Kinder lernen früh durch Teilnahme, Beobachtung, Spielgruppen und soziale Einbindung, statt durch ständiges formales Eingreifen. Für mehr als 90 Prozent der menschlichen Evolutionsgeschichte war Jagen und Sammeln die prägende Lebensweise unserer Spezies.
Der Mensch ist kein Projekt, das erst durch westliche Erziehungsfeinjustierung brauchbar wird. Der Mensch ist ein Beziehungswesen, ein Nachahmungswesen, ein Mitmachwesen. Kinder wollen dazugehören. Sie wollen helfen. Sie wollen sich bedeutsam fühlen. Sie wollen echte Welt, nicht dauernd künstliche Kinderbespaßung, sondern Hilfsbereitschaft, Kooperation, Autonomie, minimale Einmischung, Teilhabe am Alltag, Lernen durch Vorbild und Verbundenheit statt durch Dressur.
Im Westen nix Neues
Sobald man über den westlichen Tellerrand schaut, wird es spannend. Oder peinlich. Je nachdem, wie sehr man am eigenen Weltbild hängt.
In vielen nicht westlichen oder indigen geprägten Gemeinschaften werden Kinder stärker in den Alltag eingebunden. Sie sind nicht dauernd der Mittelpunkt eines künstlich geschaffenen Kinderuniversums. Sie leben mit im echten Leben. Sie beobachten. Sie helfen. Sie probieren. Sie stören auch mal. Sie dürfen trotzdem dazugehören. Genau darin lernen sie. Und der Unterschied ist enorm. Bei uns heißt Kindheit oft: Eigene Welt, eigenes Programm, eigene Unterhaltung, eigenes Zimmer, eigenes Spielzeugarsenal, eigene pädagogische Dauerbestrahlung. Dort heißt Kindheit häufig: Du bist Teil von uns. Komm mit. Schau zu. Mach mit. Wachse rein.
Bei uns werden Kinder gern beschäftigt. Dort werden sie eher beteiligt. Bei uns gilt Chaos beim Helfen oft als nervig. Dort eher als Preis des Lernens. Bei uns wird frühe Unabhängigkeit gern gefeiert. Dort zählt häufig Verbundenheit mit wachsender Selbstständigkeit. Bei uns erwarten Erwachsene oft erstaunlich früh Selbstregulation, Frustrationstoleranz und soziale Reife. Inuit-Eltern etwa, ordnen kindliches unreifes Verhalten sehr viel realistischer ein und nehmen es nicht ständig persönlich, sondern sehen es eher als Teil von Entwicklung und weniger als Angriff auf ihre Autorität.
Und genau das ist für viele westliche Eltern schwer auszuhalten und kratzt am Ego. Denn wenn das Kind nicht gehorcht, fühlen sich viele Erwachsene sofort in Frage gestellt. Als Mutter, als Vater, als Autorität. Also reagieren sie nicht auf das Kind, sondern auf die Kränkung in sich selbst. Während das Kind vielleicht gerade nur die Socken nicht anziehen wollte, führt der Erwachsene bereits innerlich einen Kulturkampf.
Der westliche Erziehungsstil produziert oft das Problem, das er später beklagt
und das ist eine bittere Pointe. Viele Erwachsene klagen über Kinder, die nicht helfen, ständig Aufmerksamkeit wollen, schnell ausrasten, schlecht mit Frust umgehen, wenig mitdenken und ohne äußeren Druck kaum ins Tun kommen. Dann lohnt sich eine unbequeme Frage: Was, wenn das nicht einfach Pech ist? Was, wenn wir genau das mit produzieren? Wenn Kinder dauernd aus echter Beteiligung rausgehalten werden, lernen sie, dass Familienarbeit Sache der Erwachsenen ist. Wenn sie immer bespaßt werden, lernen sie, Unterhaltung zu erwarten. Wenn sie für jede Kleinigkeit gelobt oder korrigiert werden, verlagert sich der Fokus auf äußere Bewertung. Wenn ihnen kaum echte Autonomie zugestanden wird, wachsen Unsicherheit, Abhängigkeit oder heimlicher Widerstand. Und wenn auf ihre Gefühle mit Druck, Beschämung oder Macht reagiert wird, leiden Beziehung, Selbstwert und emotionale Reifung. Dann stehen wir irgendwann vor dem Ergebnis unserer eigenen Kultur und nennen sie schwierige Kinder.
Das ist zwar bequemer aber ätzend unehrlich. Denn oft zeigt das Verhalten eines Kindes keine Fehlkonstruktion des Kindes, sondern die Reibung zwischen kindlicher Natur und westlicher Erwartungs-Bubble.
Warum westliche Erziehung überdenkenswert ist
Weil sie häufig auf Misstrauen aufbaut. Weil sie Kinder zu oft als Objekte von Maßnahmen behandelt, sie innere Motivation mit äußerer Steuerung verwechselt während sie Beziehung predigt und im Alltag doch ständig auf Macht zurückgreift. Weil sie Selbstständigkeit fordert, aber dauernd einmischt. Weil sie Respekt verlangt, ihn Kindern aber selbst nicht immer gibt. Weil sie Gefühle regulieren will, indem Erwachsene ihre eigene Unreife am Kind ausleben. Weil sie Familien oft in kleine Leistungssysteme verwandelt und Eltern unter Druck setzt, statt sie zu entlasten. Weil sie Kinder von echter Teilhabe abschneidet und ihnen dann fehlende Kooperation vorwirft. Und weil sie längst normalisierte Formen von Demütigung, Druck und Liebesentzug viel zu oft verniedlicht, nämlich als Konsequenz, als Strenge oder als Erziehung.
Was wir stattdessen brauchen
Es braucht keine neue Ideologie oder einen perfekten Gegenentwurf. Was wir brauchen ist Ehrlichkeit. Wir müssen uns fragen, ob wir Kinder wirklich begleiten wollen oder ob wir in Wahrheit nur besser funktionierende Kinder wollen. Wir sollten uns auch fragen, warum uns kindliche Langsamkeit, Lautstärke, Bedürftigkeit, Wildheit oder Eigenwilligkeit so an die Decke bringen. Wollen wir Kinder als Menschen sehen oder als Spiegel unserer Außenwirkung? Warum glauben Erwachsene, Respekt durch Druck erzeugen zu können, obwohl Druck meist Gehorsam, Angst oder Gegenwehr erzeugt? Was also stärkt ein Kinder eher fürs Leben: Dauernde Korrektur oder tragfähige Beziehung?
Kinder brauchen Vertrauen, Verbundenheit, echte Beteiligung, Autonomie, Vorbilder, emotionale Sicherheit, wenig Einmischung, viel Mitwelt und Erwachsene, die ihre eigene Regulation ernst nehmen. Kinder lernen vor allem durch Nachahmung, durch Teilhabe, durch Geschichten, Spiel und Beziehung. Nicht durch Dauerkommentare und pädagogischen Aktionismus.
Das ist keine Romantisierung, sondern eine Zumutung an Erwachsene. Denn damit verschiebt sich der Fokus. Weg vom ständigen Reparieren des Kindes. Hin zur Selbstprüfung der Erwachsenen.
Der unangenehme Kern
Vielleicht ist die westliche Erziehung nicht deshalb so dominant, weil sie das Beste für Kinder hervorbringt. Vielleicht ist sie vor allem deshalb so dominant, weil sie gut zu einer Gesellschaft passt, die Kontrolle, Anpassung, Funktionieren und Verwertbarkeit hoch bewertet. Ein Kind, das früh lernt, Erwartungen zu erfüllen, stillzusitzen, sich selbst zu regulieren, zu leisten und nicht allzu viel echtes Chaos zu machen, ist gesellschaftlich praktisch. Ein Kind, das lebendig, eigensinnig, fühlend, langsam, fragend, unbequem und innerlich frei bleibt, ist deutlich anstrengender. Anstrengender für Elter, Institutionen und Systeme.
Geht es am Ende darum, zu erkennen, was Kindern wirklich gut tut oder viel mehr darum, was besser in unsere Ordnung passt? Wer westliche Erziehung hinterfragt, hinterfragt nie bloß ein paar Erziehungsfehler. Er hinterfragt eine ganze Kultur. Das ist unangenehm, aber lohnenswert.
Und wie immer gilt: Kinder brauchen keine perfekten Eltern! Sie brauchen wache erwachsene Menschen, die bereit sind, den alten Kram zu prüfen, nicht jede überlieferte „Weisheit“ weiterschleppen und verstehen, dass ein Kind kein Rohling ist, der in Form gepresst werden muss.
Vielleicht wäre das schon ein ziemlich guter Anfang.
Text: Westliche Erziehung -die Kunst Kinder zu verbiegen von Jeannette Kriesel
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Jeannette Kriesel



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